Archive | August 2015


Anscheinend ist es wirklich notwendig, gewisse Dinge an mir zu ändern, wenn ich nicht immer die gleichen Erfahrungen machen will. Und das größte dieser Dinge ist meine Offenheit. Ich schäme mich nicht für das, was ich tue und denke. Zumindest zum Großteil nicht. Natürlich bin ich insgesamt nicht stolz darauf, dass ich arbeitslos und antriebslos bin. Aber ich weiß, warum es so ist und es macht mir nichts aus, es zu erzählen. Aber leider verschreckt es die Menschen, die ich kennenlerne. Und daraus resultiert ein ewiger Kreislauf aus Abweisung und steigender Unsicherheit. Einerseits möchte ich so akzeptiert werden, wie ich bin. Aber andererseits komme ich mit der Ablehnung nicht zurecht, wenn ich ehrlich zu anderen bin. Es wollen eben alle nur die fröhliche Maske an einem sehen. Meistens, weil sie selbst nach jemandem suchen, der sie aufbaut und antreibt. Jemanden, der sie noch weiter runterzieht kann keiner gebrauchen.

Das Problem ist nur, dass man sich nicht ewig verstellen kann und vielleicht erfährt man die Ablehnung lieber am Anfang, als dann, wenn einem schon zu viel an jemanden liegt. Andererseits würde jemand vielleicht bleiben, wenn er erst die ganzen guten Dinge kennenlernt und es dann nicht so bereitwillig wegwerfen wollen.

Ich weiß nicht, welcher der richtige Weg ist. Ich hoffe einfach, dass ich irgendwann einfach keine schlechten Dinge mehr über mich erzählen kann, weil ich irgendwann „gesund“ bin.

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