Keine Ruhe


Es ist niemand da. Man denkt immer, es gibt so viele Menschen, die für einen da sind. Aber in diesen Momenten ist nie jemand da. Nicht, dass man in diesen Momenten jemanden um sich haben wöllte, aber es ist der einzige mögliche Schutz vor sich selbst. Denn es wird immer schwerer, nicht auf sich selbst zu hören und die inneren Stimmen zu ignorieren. Natürlich müsste man sich Hilfe suchen. Aber man will keine Hilfe, sondern dass es aufhört. Dass alles endlich aufhört. Keine Gedanken mehr, keine Gefühle mehr, keine Aufgaben mehr. Einfach Ruhe. Es ist verdammt schwer, dabei noch an all die anderen zu denken, denen man weh tun würde, wenn es in einem so laut schreit, dass man kaum noch etwas anderes um sich herum wahrnehmen kann.

Alles in mir schreit und tut so höllisch weh. Die kleinen Schnitte können das nicht mehr ausgleichen. Die Ventile sind einfach zu klein. Ich brauche den großen Schnitt, das große Ventil, dass alles aus mir rauslässt bis Ruhe einkehrt.

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2 responses to “Keine Ruhe”

  1. dominik says :

    Tut mir leid, dass es dir so schlecht geht. Mir, und womöglich vielen anderen, geht es ähnlich, du hast das was viele fühlen ziemlich gut auf den Punkt gebracht. Man ist irgendwie zwischen Verzweiflung, Wut, Einsamkeit und Schmerz gefangen und will einfach nur Ruhe, keine neuen Probleme, keine Menschen um sich herum. Aber solange am Ende noch ein Funken Hoffnung übrig bleibt, dass es vielleicht besser wird, halten wir durch.

    Ich hoffe dir geht es bald besser!

  2. Dave says :

    Deine Worte machen mich sprachlos…
    Du beschreibst alles genau so, wie ich empfinde.
    Wünsche dir von Herzen Licht und Hoffnung.
    Dave

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