Archive | Januar 2011

Warten…


In Musik versinken und den Schmerz auskosten. Sehnsucht, Erinnerungen, Träume, Hoffnungen, Enttäuschung – alles auf einmal und plötzlich ist es alles das Gleiche. Der Wunsch nach Geborgenheit, nach Wärme. Ohne bestimmte Vorstellungen des Menschen, der es einem gibt. Nur der Wunsch danach und dieses Zerren, dass man das Gefühl hat, es zerreißt einen innerlich.

Es ist aber nicht wichtig, was irgendein Typ will oder nicht. Es ist nicht wichtig, was irgendwer sagt. Es ist nur wichtig, was ich will, was ich tue und was ich mag. Es ist nicht wichtig, ob allein, oder zu zweit. Wichtig ist nur, den Weg zu gehen. Vielleicht ja auch mit vielen Menschen? Warum sollen Freunde nicht ausreichen? Warum muss es dieser eine sein? Er kommt vielleicht und wartet am Ende dieses Weges und sagt dir „gut gemacht – ich bin stolz auf dich“.

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Was ich dir nie sagen werde


Ich hasse es, dass du mir so nahe bist, obwohl du eigentlich so weit weg bist. Ich hasse es, dass du in meinem Kopf bist, meine Augen dich jedoch nie sahen, meine Nase dich nie roch und meine Hände dich nie fühlten. Ich hasse es, dass ich über dich nachdenke, wo du das doch schon am meisten tust. Du denkst niemals an mich. Aber ich bin vielleicht die Einzige, die dir Aufmerksamkeit schenkt, wenn du von dir erzählst.

Und trotzdem bin ich nicht dumm. Ich bin auch nicht naiv! Ich fordere nur ein wenig Gleichgerechtigkeit. Aber wie so oft, wenn man gibt, bekommt man nichts zurück. Ich werde nie in den Genuss deiner ungeteilten Aufmerksamkeit, deines Interesses, deiner Neugier und deiner Gegenwart kommen. Nur leider… Denkst du, es wäre alles in Ordnung. Aber dabei werde ich es auch weiterhin belassen. Denn vielleicht ist ja alles in Ordnung. Wenn ich mich erst daran gewöhnt habe, dass sich an der Situation nie was ändern wird. Es wird nie anders sein, als jetzt. Vielleicht ist das sogar irgendwie schön. Ich weiß nur noch nicht, was genau daran…